Reisebericht
Hinflug und San Francisco


29. September: Freitag
Los ging es am 29. September 2000. Morgens um 06:30 startete die Maschine der KLM Northwest Airlines von Frankfurt nach Amsterdam. Von dort ging es dann direkt nach San Francisco, wo wir nach einem etwa 8-stündigem Flug ankamen. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten, nach denen wir beinahe als Ehepaar eingereist wären - Jasmin war schuld :-), liesen wir uns per "Cab" zu unserem Hotel am Union Square fahren. Dank des entsprechenden Dollarkurses war das die erste teurere Investition. Gleich nach der Ankunft im Hotel und dem provisorischen Auspacken der Koffer, starteten wir zu einem kleinen abendlichen Rundgang am Union Square.

30. September: Samstag
Am nächsten Tag machten wir San Francisco unsicher und besorgten uns dazu einen 3-Tages-Pass für die berühmte Cable-Car. Sehr interessant war auch die Fahrt mit einem der Glasaufzüge im Sir Francis Hotel am Union Square. Am Ende der Market-Street beobachteten wir eine Weile eine Filmcrew die gerade an einer Unterführung drehte. Anschließend machten wir einen Rundgang am Embarcadero und stiegen auch noch die "Filbert-Steps" rauf bis auf den Coit-Tower. Von dort oben hat man einen sehr
guten Überblick über die Stadt, bis rüber zur Golden-Gate-Bridge. Das Eintrittsgeld von knapp 4 Dollar lohnte sich. Abschließend schauten wir dann noch am Pier 39 vorbei und an der Wharf. Hier gönnten wir uns eine ordentliche Portion "Fish and Chips", machten Starfotos auf Forrest Gump`s Bank und beobachteten die übel riechenden Seelöwen, die sich auf breiten Holzplatten im Hafenbecken des Pier 39 sonnten.




1. Oktober: Sonntag
Heute suchten wir als erstes die Golden-Gate-Bridge auf, teils zu Fuß, teils per Bus. Wir liefen bis zur Mitte, um dann noch runter auf den Baker-Beach zu klettern. Auf einem kleinen Pfad an der Westseite der Brückenauffahrt konnte man "runterkraxeln". Nach der Klettertour ging es auch gleich zurück in die Stadt um im AVIS-Center, in der Jones Street, unseren Mietwagen für die Weiterreise in Empfang zu nehmen. Die nette Bedienung sagte uns, das die von uns gebuchte Kategorie nicht mehr verfügbar sei und wir deswegen ein größeres Auto bekommen würden. Als wir dann mit Schlüssel in die Garage gingen, fanden wir einen feuerroten Chevrolet Metro vor, der etwa so groß war wie ein A6 und nicht in
der Kategorie eines Twingo. Der Automatikwagen lies sich gut fahren und bot viel Komfort. Als Handbremse fungierte ein weiteres Pedal im Fußraum. Wir fuhren zum Hotel und luden unser Gepäck ein. Im CD-Player liesen wir Scott McKenzies "If you going to San Francisco" laufen und schlängelten uns aus der Stadt raus. Gleich nach dem Skyline Blvd. stießen wir auf den Highway No. 1, der Richtung Süden, bis runter nach Santa Barbara führte. Wir hörten Musik von Beachboys bis Lenny Kravitz. Wir fuhren etwa 180 Meilen, bis wir dann spät abends in Pismo Beach eine Lodge aufsuchten. Die Best Western Lodge war mit 109 Dollar eine der teuersten Übernachtungen, das Zimmer war dafür auch mit
Mikrowelle und Kühlschrank ausgestattet. Die nächsten Zeltnächte sollten dann die Finanzen wieder ausgleichen. Zunächst stellten wir aber erst einmal fest, das der über der Badewanne angebrachte Duschkopf viel zu niedrig war, um sich darunter stellen zu können. Jasmin machte auch gleich von dem im Zimmer bereitstehenden Kaffee gebrauch, der ja kostenlos war, trotz der späten Uhrzeit. Es war etwa 22:00 Uhr und wir waren beide müde und kaputt von der langen Fahrt. Nach dem Kaffee war der Tag gelaufen und im Klang der surrenden Klimanlage schliefen wir ein.


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